KRÖNER VERLAG: Daniela Engist – Lichte Horizonte

Auf einem Festival für Literatur und Musik begegnet Anne Stéphane. Gerade ist ihr Debütroman erschienen. Aus ein paar Blicken und einem ersten Gespräch entwickelt sich ein Mailwechsel über Kreativität und Begehren, der zunehmend ins Erotische kippt. Stéphane, etablierter Sänger, trägt ihr eine heimliche Liebesgeschichte an. Anne zögert. In der Phantasie wirkt alles leicht, aber in der Realität gibt es ihren Mann, ihre Kinder, das ganze bürgerliche Leben.
Anne verwirft das Manuskript, an dem sie gearbeitet hat, und beginnt ein neues. Sie schreibe, um etwas herauszufinden, sagt sie. Oder doch, um die Kontrolle über den Fortgang der Geschichte zu behalten? Plötzlich sieht sie sich um Jahre zurückversetzt, in eine Zwischenzeit noch voller Möglichkeiten. Scheinbar unverbunden stellen sich Erinnerungen an verschmähte oder verpasste Liebschaften ein – und zwischen sie drängt sich die erste Liebe mit ihrem verstörenden Ende.
Im Ferienhaus ihrer Freundin in der Bretagne wartet Anne auf Stéphane. Und während sie am Ende der Welt nach einer Sprache sucht, mit der sich nicht nur ihr Leben zurechterzählen lässt, wird die Frage immer lauter, ob man etwas tatsächlich leben muss, damit es wahr wird.

Zur Autorin:
Daniela Engist, 1971 bei Schwäbisch Gmünd geboren, lebt mit ihrer Familie in Freiburg und arbeitete als freie Journalistin und PR-Managerin. Nach 13 Jahren bei multinationalen Konzernen in der Schweiz tauschte sie Brot gegen Kunst und widmet sich seitdem dem literarischen Schreiben. Bei Klöpfer & Meyer erschien 2017 mit gehörigem Erfolg ihr erster Roman ›Kleins Große Sache‹.

Zur Homepage von Daniela Engist

Informationen zum Buch:
Daniela Engist
Lichte Horizonte
Alfred Kröner Verlag, Stuttgart, 2021

Stimmen zum Buch:

„Zu den Wahrheiten des Lebens gehört, dass es oft mehr mehr Fragen als Antworten enthält. Davon erzählt der Roman, dass kaum etwas einfach, klar eindimensional ist.“ – Bernd Müller, Gmünder Tagespost

„Wie weit kann man sich voneinander entfernen, ohne sich zu verlieren, lautet eine der Fragen, die sich im Roman stellen, in dem die Vielschichtigkeit, die Mehr- und
Doppeldeutigkeit des Lebens mit der Selbst- und Sinnsuche des Menschen
konkurrieren.“ – Astrid Link, Heilbronner Stimme

„Ein Buch, das etwas Lichtes, Leichtes hat, neben all den klugen Gedanken über Beziehungen. Daniela Engist schreibt in einer feinen, aber nicht zu feinen Sprache, auch mal trocken, ironisch kommentierend und immer reflektierend.“ – Günter Keil, Literaturkritiker, bei Radio Ego FM

„Lichte Horizonte» ist also ein Spiel mit Erinnerung und Identität, eine Geschichte über die Selbstsuche – oder vielleicht besser: Selbsterfindung. Spannend daran ist, dass der Mensch, der sich da auf die Suche begibt, kein Mann ist wie weiland Stiller, Faber oder Kürmann bei Frisch, sondern eine Frau. “ – Matthias Zehnder – mit Video-Buchtipp und Interview mit Daniela Engist

„Es sind die „Grenzregionen ohne sichtbare Grenzen“, das Spiel mit der Wahrheit, Versuchung und der Erinnerung, die der Roman auf mehreren Ebenen bespricht und ihn lesenswert machen, es sind lichte Horizonte, obwohl vielmehr von lichten Erinnerungen gesprochen wird.“ – Lea Katharina Kasper bei Aufklappen

„Dürfen Frauen über Männer schreiben?“ – Interview bei Aufklappen

„Etwas wirklich leben“ – Interview bei Telegramme für Literatur

Auf ein Buch mit – Aktion des Börsenvereins

„In ihrem Erzählen um die vielen Facetten des Verliebens befragt die Autorin die Welt, in der wir leben. Es geht ihr um Erkenntnis, Deutung und Sinn.“ – Anton Knittel, Literaturhaus Heilbronn

Ein Buch, das zur Einkehr anstiftet und zugleich hungrig macht auf das Lebendige, Erfüllende, Haltlose. Kurzum: ein richtig gutes Buch, zumindest für jene, die nicht nur unterhalten, sondern auch erschüttert und inspiriert werden wollen. Die es mögen, wenn ein Buch Wellen schlägt in einem. Und unter die Haut geht.“ – Timo Brandt

Ein Beitrag im Rahmen meiner Pressearbeit für den Kröner Verlag.

Kommentar verfassen