Telegramme für Literatur

Über ein Interview mit Daniela Engist, deren zweiter Roman „Lichte Horizonte“ in wenigen Tagen beim Kröner Verlag erscheint, wurde ich nun auf die wunderbaren „Telegamme für Literatur“ und den erst 2019 gegründeten Telegramme Verlag aufmerksam.
2016 begann das Schweizer Schriftstellerpaar Dana Grigorcea und Perikles Monioudis mit dem Telegramme-E-Magazin, drei Jahre später folgte der Verlag.

Schon das Wappentier ist ein Kunstwerk, aber auch die Auswahl der Bände zeugt vom ästhetischen Feinsinn der beiden Herausgeber. Das Paar wird von Gallus Frei-Tomic in seinem literaturblatt.ch – ebenfalls eine sehr empfehlenswerte Adresse für Bibliophile – vorgestellt.

Die Liste der Autorinnen und Autoren, die bislang im Telegramme-E-Magazin Originalbeiträge veröffentlicht haben, ist beeindruckend: Unter anderem schrieben hier bereits Rolf Lappert, Nora Bossong, Terézia Mora, Hildegard Keller, Franz Hohler und Franzobel, um nur einige zu nennen.

In der Rubrik „Entre nous“ werden sieben feststehende Fragen an die Schreibenden gestellt.
Daniela Engist erzählt dabei von der Entstehung ihres Romans „Lichte Horizonte“, von den Themen und Diskursen, die sie interessieren, von der Erwartung an die Rezeption des Buches: „Nein, jeder kann es lesen, wie er will, es bietet hoffentlich genug Lesarten, um nicht in einer Schublade zu landen. Nur mit dem Etikett «Frauenliteratur» würde ich mich schwertun.“


Weiterführende Links:
Telegramme: https://www.neue-telegramme.ch/
Daniela Engist: https://www.daniela-engist.de/

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