Widerspruch wird nicht geduldet

„Elias Effert ist ein aufstrebender Autor in der DDR in den 60er/70er Jahren. Angefüllt mit Idealen, aber auch mit einer Portion Mut, um in seine Stücke Kritik am Staat und dessen Gebaren zu üben. Nicht nur unterschwellig, sondern auf eine gewisse Weise direkt. Das wird ihm nach und nach zum Verhängnis.“ Ein Buchtipp zum Tag der deutschen Einheit.

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Ein Künstlerleben in der DDR

Das Land, in dem der Sozialismus in seiner schönsten Form zur Blüte gelangen sollte, ist für viele, egal ob West oder Ost, nur noch eine schwache Kindheitserinnerung, wenn überhaupt. Als die Wende kam und alles anders wurde, blieb für die, die in den Achtziger geboren wurden ihre Kindheit dieselbe. An ein paar Dinge und Gerüche erinnert man sich zwar noch aus dieser Zeit kann, aber mehr Zusammenhangs, so dass man wohl eher ein unzuverlässiger Zeitzeuge wäre. Der vorliegende Roman von Rainhard Kuhnert, der im Mirabilis Verlag neu aufgelegt wurde, geht etwas weiter zurück in der Zeit. In die siebziger Jahre, der Hochzeit dieses sozialistischen Staates, der nun schon seit 30 Jahren nicht mehr existiert. An Wende war noch nicht zu denken, dafür hatten viele die Flucht im Kopf. Nicht so der junge Schrifsteller und Dramatiker Elias Effert. Er hat erste Bühnenstücke verfasst und Drehbücher fürs…

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