Eine Leseprobe von „Andrin“

„Trotzdem kam Andrin mir jetzt weniger angespannt vor. Seit wir die Passstraße verlassen hatten, fuhr er mit der schlafwandlerischen Sicherheit des Ortskundigen. So gut es ging, umkurvte er die schadhaftesten Stellen. Für seine Ausweichmanöver war wenig Raum und so blieb es nicht aus, dass es den Jeep abenteuerlich von einer Seite auf die andere warf. Wir Insassen wurden kräftig durchgeschüttelt. Ich hielt mich gleichzeitig an Deckengriff und Sitz fest, um nicht gegen irgendetwas geschleudert zu werden. Andrin hatte nur das Lenkrad zum Festhalten; bei den ärgsten Löchern hob es ihn zentimeterhoch aus seinem Sitz.“

Ein wunderbarer Start für ein Romandebüt: Die Tageszeitung „neues deutschland“ nahm den Roman von Martina Altschäfer in ihre Leseprobenbeilage auf. In voller Länge hier zu sehen und zu lesen: „Die Zeit steht still in Voglweh“.

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