Johann Wolfgang von Goethe – Erinnerung

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Auch hier kam Goethe zur Ruhe: In seinem Gartenhaus in Weimar. Bild von Till Voigt auf Pixabay

Willst Du immer weiter schweifen?
Sieh, das Gute liegt so nah.
Lerne nur das Glück ergreifen,
Denn das Glück ist immer da.

Ein Alterswerk des Dichters. Da war er vielleicht des Schweifens müde geworden. Musste sich selbst versichern, dass Sturm und Drang nicht alles ist. Da fand er innere Ruhe in seinen Gärten am Frauenplan und im Gartenhaus, das auch heute noch im Park an der Ilm besichtigt werden kann. Das Gartenhaus war 1776 Goethes erster eigener Wohnsitz in Weimar. Hier schrieb er die Ballade vom „Erlkönig“ und das Gedicht „An den Mond“.

Ein weiterer Rückzugsort, ein Ruheort inmitten der kleinen Kleinstadt mit großer Geschichte: Die Gärten beim Kirms-Krackow-Haus in Weimar. Franz Kirms war mit Goethe in der Intendanz des Nationaltheaters. Im Alter von 73 – offenbar hielt die Weimarer Luft die Herren gesund – heiratete er die wesentlich jüngere Caroline Krackow. Sie machte das Haus zu einem gesellschaftlichen Treffpunkt.

Heute ist ein kleines Museum dort zu sehen – aber vor allem bestechend sind die biedermeierlichen Gärten. Dazu gehörend ein kleines Café – man merke sich die Nummern auf den Blumentöpfen am Tisch beim Bestellen. Sonne, Kaffee und Kuchen: Da ist das kleine Glück dann für einen Moment ganz greifbar.
Mehr zum Kirms-Krackow-Haus unter diesem Link.

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern frohe Pfingsten, schöne Tage, Freude beim Bummeln & Lesen.

 

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4 Gedanken zu „Johann Wolfgang von Goethe – Erinnerung

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